• LEGAL HACKATHON COLOGNE 2022

SEPTEMBER 16. – 18. 2022

Legal Hackathon 2022

Der Legal Hackathon ist zurück in Präsenz: Los geht es am Freitag, 16. September, mit den Ideenpitches und der Zusammenstellung der Teams. Dann wird das gesamte Wochenende an der Umsetzung gearbeitet. Setzt Eure Ideen mit einer Mischung aus Konzeption und praktischer Visualisierung um und überzeugt dann am Sonntag unsere hochkarätige Jury von Eurer Idee. Die Gewinner:innen-Teams dürfen sich insgesamt über ein Preisgeld* in Höhe von 4.000 Euro freuen!

Darüber hinaus bieten wir spannende Impuls-Vorträge sowie Unterstützung durch ausgewählte Mentor:innen und Referent:innen an. Natürlich sorgen wir auch wieder für Verpflegung und Abwechslung mit Yoga und Massage. Am Samstag freuen wir uns auf die Networking-Party mit Euch!

Die Teilnahme ist wie gewohnt komplett kostenlos.

*Das Preisgeld besteht aus Sachleistungen nach Wahl im genannten Gegenwert.

Challenges



Herausforderung: Digitalisierung der Justiz

Die Corona-Pandemie hat auch die Arbeit in der deutschen Justiz verändert und sie zu einer Digitalisierung, beispielsweise in Form von Videoverhandlungen, gezwungen. Außerdem müssen Rechtsanwält:innen ihre Schriftsätze seit dem 01.01.2022 elektronisch über das besondere elektronische Anwaltspostfachs (beA) einreichen und ab dem 01.01.2026 sollen Akten in Rechtssachen ausschließlich elektronisch geführt werden. Mit Hilfe welcher innovativen Lösungen kann dieser Digitalisierungsschub weiter fortgeführt werden? Welche digitalen Rechtsprodukte können die Digitalisierung der Justiz schon jetzt weiter vorantreiben?

Herausforderung: Zugang zur Justiz

Unter dem „Zugang zur Justiz“ versteht die Agentur der Europäischen Union für Grundrechte (FRA) das „Recht, das den Einzelnen befähigt, andere Rechte geltend zu machen“. Trotz theoretischer Möglichkeit der Geltendmachung der Rechte stoßen Bürger:innen regelmäßig an ihre Grenzen bei der Wahrnehmung bzw. Durchsetzung ihrer Rechte. Oftmals ist bereits mangelndes Wissen hinsichtlich vertraglicher oder gesetzlicher Ansprüche ein Grund für die fehlende Durchsetzung. Wer seine Rechte bzw. Ansprüche nicht kennt, wird sie auch nicht wahrnehmen bzw. durchsetzen können. Aber auch finanzielle Aspekte sowie eine Abwägung zwischen Aufwand und eventuellem Nutzen lassen Bürger:innen oft von einer Rechtswahrnehmung Abstand nehmen. Welche innovativen Lösungen, die sich der „Access to Justice“-Problematik annehmen, könnten Bürger:innen helfen?

Herausforderung: Vereinfachung juristischer Arbeit im Zuge der Kriegssituation in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine führt neben menschlichem Leid auch zu wirtschaftlichen Problemen, die auch die deutsche Wirtschaft auf eine harte Probe stellen. Unzählige rechtliche Fragen kommen auf, die beispielsweise mit den verhängten Sanktionen oder gestörten Lieferketten in Verbindung stehen. Mandant:innnen stehen oftmals vor dem Problem nicht zu wissen, ob ihnen auch in dieser Situation noch rechtliche Ansprüche zustehen und ob eine Geltendmachung überhaupt möglich bzw. wirtschaftlich sinnvoll ist. Rechtsanwält:innen stehen vor der Herausforderung, eine Vielzahl sich stetig ändernder Verordnungen im Blick zu haben und eine bestmögliche Lösung zu finden. Wie können digitale Rechtsprodukte Anwaltskanzleien bei einer rechtssicheren Beratung von Mandant:innen unterstützen, die von den Folgen des Ukraine-Kriegs betroffen sind?

Herausforderung: Gesetzgebung und technische Innovation

Nach langer Verhandlung traten am 01.01.2022 die Regelungen zu Verträgen über digitale Produkte nach §§ 327 ff. BGB in Kraft. Möglicherweise entsprechen diese Regelungen jetzt schon, oder zumindest in naher Zukunft, nicht mehr dem aktuellen und stetig ändernden Stand der Technik. Wie können digitale Rechtsprodukte dazu beitragen, dass die Gesetzgebung in Zukunft schneller handlungsfähig ist und mit technischer Innovation mithalten kann?

Herausforderung: Cloud-Computing und IT-Outsourcing

Die Auslagerung der Datenspeicherung ist ein stetig wachsender Wirtschaftszweig. Neben einer Arbeitserleichterung können Cloud-Computing und Co. aber auch rechtliche Risiken mit sich bringen, die bei Missachtung schwerwiegende Folgen haben können. Wie können digitale Tools Anwaltskanzleien, Unternehmen oder auch Bürger:innen dabei helfen, rechtssicher zu ihren Gunsten von Cloud-Computing und IT-Outsourcing zu profitieren?

Jury

Katharina Bisset

Katharina Bisset

Mag. Katharina Bisset, MSc ist selbstständige Rechtsanwältin, CEO und Co-Founderin der NetzBeweis GmbH und der Nerds of Law. Davor war sie mehrere Jahre in großen IT-Unternehmen tätig. Ihre Spezialgebiete sind IT-, IP-, Medien- und Datenschutzrecht. Zusätzlich zur juristischen Ausbildung hat sie einen Master of Science in Engineering in Business Process Management and Engineering. Sie ist darüber hinaus Disziplinarrätin in der Rechtsanwaltskammer Niederösterreich und Lektorin auf der FH Wiener Neustadt und der FH des BFI Wien.
Larissa Penner

Larissa Penner

Larissa Penner ist Head of Digital Platform Management bei Wolters Kluwer Deutschland und ist Expertin im Bereich Digital Transformation, Digital Strategy & UX. Ihre Schwerpunkte liegen in den Bereichen Envisioning, Strategie, Set-Up und Implementierung von agilen, groß skalierten digitalen Transformationprojekten unter Anwendung von Design Thinking Ansätzen.
Dr. Peter Schichl

Dr. Peter Schichl

Dr. Peter Schichl ist seit 2003 bei der Deutschen Telekom AG (DTAG), zuletzt seit 2015 als Head of Legal Services Technology and Procurement und seit 2018 als Chief Legal Tech Officer. In dieser Funktion verantwortet er die juristische Beratung des Einkaufs, des Technologie- und Innovationsbereichs sowie der internen IT. Davor leitete er die Bereiche Deal Execution und Business Development bei der Business Unit Cloud der DTAG. Seit 2016 ist Dr. Peter Schichl Leiter der Fachgruppe „Legal Tech“ im BUJ. Vor dem Wechsel zur DTAG juristische Tätigkeiten in Regensburg und Sacramento/CA. Promotion zu einem kartell- und wettbewerbsrechtlichen Thema in Regensburg. Nach dem Studium der Rechtswissenschaften in Regensburg zweites Staatsexamen in Nürnberg.
Dr. Tim Odendahl

Dr. Tim Odendahl

Dr. Tim Odendahl ist Rechtsanwalt und Partner im Kölner Büro von Ebner Stolz. Er ist spezialisiert auf die rechtliche Begleitung und Koordination nationaler und grenzüberschreitender M&A-Transaktionen sowie komplexe Umstrukturierungen. Daneben berät er regelmäßig zu gesellschafts- und nachfolgerechtlichen Fragen sowie zur Corporate Compliance. Dr. Tim Odendahl studierte Rechtswissenschaften in Bonn und absolvierte sein Referendariat in Köln, London und bei der deutschen ständigen UN-Vertretung in New York. Er ist seit 2011 als Rechtsanwalt zugelassen. Bis zu seinem Wechsel zu Ebner Stolz war er für eine internationale Wirtschaftskanzlei in Düsseldorf und London tätig.
Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer

Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer

Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer ist seit 2004 Inhaber des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht mit Urheberrecht, Gewerblichen Rechtsschutz, Neue Medien und Wirtschaftsrecht an der Universität zu Köln. Er habilitierte sich im Jahr 2000 an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Kiel mit einer rechtsvergleichend und interdisziplinär angelegten Arbeit zum Persönlichkeits-, Immaterialgüter-, Wettbewerbs- und Unternehmensrecht ("Individualität im Zivilrecht", Tübingen 2001). Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer ist wissenschaftlicher Direktor des Grimme-Forschungskollegs.
Dr. Tobias Kircher LL.M.

Dr. Tobias Kircher LL.M.

Dr. Tobias Kircher LL.M. ist seit 2017 Chief Legal Officer der RIMOWA GmbH mit Sitz in Köln. Er leitet die Bereiche Legal & Intellectual Property der RIMOWA Gruppe. Entsprechend der Unternehmensausrichtung geht damit ein sehr breites, global ausgerichtetes Beratungsspektrum einher. In seinen Verantwortungsbereich fallen zum Beispiel auch die rechtliche Begleitung der Digitalisierung von Vertriebskanälen und Prozessen sowie die Umsetzung innovativer Lösungen in der Rechtsabteilung. Vor seinem Wechsel zu RIMOWA war er für einen großen amerikanischen Automobilzulieferer sowie eine internationale Wirtschaftskanzlei tätig. Dr. Tobias Kircher LL.M. studierte Rechtswissenschaften in Freiburg, Aix-en-Provence und Heidelberg und absolvierte einen Masterstudiengang an der Columbia University in New York. Er promovierte zu einem rechtsvergleichenden Thema an der Schnittstelle zwischen Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht im Cotutelle-Verfahren an den Universitäten Halle-Wittenberg und Panthéon-Assas Paris II und absolvierte sein Referendariat u.a. in Heidelberg und San Francisco.

Agenda



Änderungen noch vorbehalten

Rückblick-Galerie Legal Hackathon 2019-2022

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Location

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WKEINS
Wolters Kluwer-Straße 1
50354 Hürth

Der Legal Hackathon 2022 findet im Hauptquartier von Wolters Kluwer in Hürth statt. WKEINS ist ein modernes Gebäude mit großer Lounge und Dachterrasse, das 2020 eröffnet wurde. Parkplätze sind ausreichend vorhanden. Zudem erreicht Ihr WKEINS auch gut mit der KVB-Linie 18 (Haltestelle Kiebitzweg), die unter anderem auch am Kölner und Bonner Hauptbahnhof hält.
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